BaumBB Fernwärmetrasse Max-Opitz-Str.
Chemnitz
Für die Sanierung der Fernwärmetrasse musste in den Wurzelbereich von Straßenbäumen und Bäumen öffentlicher Grünflächen eingegriffen werden. Das Grünflächenamt der Stadt Chemnitz beauflagte hierfür eine Umweltbaubegleitung. Nach einer Bauanlaufberatung mit Dokumentation der betroffenen Gehölze und einer Antragsstellung auf Maßnahmen am Baumbestand, insbesondere Eingriff in den Wurzelbereich wurde der Bescheid bewilligt und die Maßnahmen festgelegt. Diese beinhalteten unter anderem Mindestabstände zwischen Grabenaußenkante der Trasse und Stammkante, grundsätzlicher Handschachtung im Wurzelbereich und Erhalt angetroffener Wurzeln sowie Schutz vor Austrocknung. Durch Baustellenbegehungen wurden die Auflagen kontrolliert und dokumentiert und zu Baustellenberatungen das weitere Vorgehen besprochen. Da sich die Trasse teilweise im Hangbereich befand, sollten die Wurzeln von Kastanienbäumen mittels Saugbagger freigelegt werden. Als Argumentationshilfe für die Vor-Ort-Beratung wurde die Grabenbreite der Trasse markiert. Während der Baumaßnahme wurden Fein- und Starkwurzeln freigelegt und teilweise beschädigt, welche fachgerecht versorgt wurden.