Freiraum
Freianlagen und konstruktive Landschaftsarchitektur
Freiraumplanung
Freiraumplanung ist das Planen und Bauen grüner Räume, in denen man sich gern aufhält, sich erholt und Energie tankt. Daher plant unser Team seit 1994 Freianlagen für öffentliche und private Auftraggeber in allen Leistungsphasen … ob an Schulen, Kita’s, ob Sport- und Spielflächen, historischen Schlossgärten, wohnungsnahe Grünanlagen, Seniorenheime, ob Stadtplätze oder Gemeindezentren, ob urban oder ländlich. Das Leistungsspektrum reicht von der Gestaltung der Freiräume für Kinder und Jugendliche bis hin zu Orten als Treffpunkt für Erwachsene und Senioren – es umfasst auch Plätze an Gewerbeeinheiten, an Rettungswachen und an Verwaltungsgebäuden.
Fokus und Kompetenzen
Im Fokus steht für uns immer das Zusammenspiel aus gestalterischer Einbindung in die Umgebung und den praktischen Nutzungsanforderungen. Dabei legen wir Wert auf nachhaltige und lösungsorientierte Planungen, die aus einem engen Kontakt mit unseren Bauherren hervorgehen. Zugleich konzentrieren wir uns auf die Verantwortung, die den Freiräumen hinsichtlich Hitzeschutz, Regenwassermanagement, Ressourcenschutz und Biodiversität zukommen.
Zusätzliche Kompetenzen und zertifizierte Qualifikationen besitzt unser Team u. a. bei
- Spielplatzprüfungen
- Regenwassermanagement
- Naturnahem Wasserbau
- sowie dem Ingenieurbau einschließlich Statik im Verbund mit der Böger+Jäckle-Gruppe
Referenzprojekte im Bereich Freiraum
Im Zuge der Maßnahme „Forst - Brody: „Bewahren und Entwickeln - Die Rosenbrücke des Grafen von Brühl“ wurde mit…
Die Stadt Plauen plant auf dem alten Fabrikgelände der ehemaligen Gardinen- und Textilfabrik „Plaugard“ an der…
Im Muldaer Ortsteil Zethau wurde im Erzgebirge eine raumbedeutsame Photovoltaik-Anlage auf drei Blöcken zur Erzeugung…
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Entdecken Sie diese auf boeger-jaeckle.de
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Eine Spielplatzprüfung ist erforderlich, sobald Spielplatzgeräte oder -anlagen betrieben und der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Grundlage hierfür sind das Produktsicherheitsgesetz (§ 4 ProdSG) in Verbindung mit der Verkehrssicherungspflicht (§ 823 BGB). Danach dürfen keine Gefahren von Produkten oder Anlagen ausgehen.
Kinder und Eltern dürfen auf die Sicherheit von Spielgeräten und Spielflächen vertrauen (BGH 1989).
Betreiber, wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, Gartenvereine oder Gastronomiebetriebe, sind für die Sicherheit verantwortlich. Die DIN EN 1176 konkretisiert die Anforderungen, unter denen keine tödlichen oder schweren Unfälle mit irreversiblen Schäden zu erwarten sind. Ein „sportlich-spielerisches-Restrisiko“ (z. B. Schürfwunden, Kratzer) spielt für die sicherheitstechnische Bewertung keine zentrale Rolle.
Zur Sicherstellung sind vorgesehen:
jährliche Hauptinspektion durch einen zertifizierten Spielplatzprüfer
operative Inspektion monatlich bis quartalsweise durch geschultes Fachpersonal
visuelle Routineinspektion täglich bis wöchentlich durch beauftragtes Personal
Regelmäßige Prüfungen sind somit eine gesetzliche Pflicht und wesentlicher Bestandteil der Verantwortung für die Sicherheit von Kindern und anderen Nutzern.
Hierunter verstehen wir eine ganzheitliche Form der Freianlagenplanung, bei der gestalterische und technische Anforderungen integrativ zusammengeführt werden.
Ähnlich wie in der Hochbauarchitektur, wo die Gestaltung, Tragwerksplanung, Bauphysik und technische Ausrüstung koordiniert werden muss, erfordert auch die Planung von Freianlagen eine enge Verzahnung unterschiedlicher Fachdisziplinen innerhalb eines Gesamtplanungskonzeptes.
Unser Ansatz geht dabei bewusst über die klassische Freianlagenplanung hinaus. Wir bieten zahlreiche Fachplanungsleistungen aus einer Hand an und stellen sicher, dass funktionale, konstruktive und gestalterische Aspekte frühzeitig aufeinander abgestimmt werden.
Zu den integrierten Fachplanungsinhalten zählen u. a. :
Ingenieurbau in Freianlagen:
z. B. Wege- und Verkehrsanlagen, Sitzstufen, Regenrückhaltemulden sowie AbwasseranlagenTragwerksplanung:
etwa für Stützwände, Pavillons oder Pergolen. Diese Leistungen erbringen wir innerhalb unserer Bürogruppe über die Standorte der Böger + Jäcklenaturnaher Wasserbau:
insbesondere Vegetationsbauweisen und Geländemodellierungen zur Sicherung von Ufern und zum Schutz vor Schäden sowie die landschaftspflegerische Gestaltung von Gewässern
Regenwassermanagement ist ein zentrales Zukunftsthema in der Stadt- und Freiraumplanung und gewinnt vor dem Hintergrund von Klimawandel, Starkregenereignissen, Trockenperioden und zunehmender Flächenversiegelung stetig an Bedeutung. Es umfasst weit mehr als einzelne technische Nachweise und betrifft unterschiedliche Aufgabenfelder wie den Überflutungsnachweis, die Regenwasserrückhaltung und -versickerung oder die Dimensionierung von Abwasseranlagen.
Zusammengefasst bedeutet diese Planung, Regenwasser umsichtig zu steuern: Regenwasser wird gezielt dort abgeführt, wo andernfalls Gefahren entstehen und dort zurückgehalten, wo es sinnvoll genutzt werden kann.
Als Landschaftsarchitekten sind wir besonders geeignet, anfallendes Regenwasser mit geringem baulichem Aufwand in Freiflächen zu integrieren und dabei eine hohe gestalterische Qualität zu erreichen. Regenwassermanagement wird somit nicht nur ein technisches Erfordernis, sondern ist ein Bestandteil einer qualitätsvollen Freiraumgestaltung.
Zentrale Bausteine der blau-grünen Infrastruktur sind unter anderem Mulden, Bepflanzungen, Versickerungen, Rigolen, Zisternen, Stauraumkanäle und Dachbegrünungen. Diese Elemente lassen sich multifunktional mit Topografiesprüngen, Verkehrsflächen, Freianlagen oder Spielplätzen kombinieren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu klimaangepassten und resilienten Räumen.