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Freiraum

Denkmalpflegerische Zielstellung für den Ostdeutschen Rosengarten

Forst (Lausitz)

Bereich:
Icon Bereich Freiraum
Projektgröße:
Blatt Blatt Blatt
Mittel
Umfang:
17 ha
Dauer:
1 Jahr

Die Rosen- und Gartenbauausstellung (RUGA) 1913 war die Geburtsstunde des Ostdeutschen Rosengartens. Sie wandelte den jungen Volkspark in ein Ausstellungsgelände mit seiner bis heute im Wesentlichen erhaltenen mosaikartigen Gliederung aus formalen und landschaftlichen Elementen um. Solche denkmalpflegerischen Zielstellungen dienen einer langfristig konzipierten Entwicklung der Denkmalensembles. Unserer Fortschreibung im Jahr 2025 zur Vorbereitung notwendiger Investitionen sowie zur Anpassung der historischen Parkanlage an die Folgen des Klimawandels gingen die Ersterstellung im Jahr 1993 sowie die Fortschreibung der Rosenschau zum 100-jährigen Jubiläum 2013 voraus.

Auch durch die Nähe zu unserem Bürostandort in Forst waren die Bedingungen ideal, um eine eng abgestimmte und intensiv recherchierte denkmalpflegerische Zielstellung fortzuschreiben. Unsere Arbeit beinhaltete eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext, in das die baulichen und gärtnerischen Zeugnisse eingebettet sind. Ebenso wurden Risiken, Chancen, Stärken und Schwächen des Parks vor dem Hintergrund von Klimawandel, Biodiversität und Bewirtschaftungsaspekten aufgezeigt. Diese Kontextbedingungen sind in die Bestandsbewertung und Ermittlung von Entwicklungsmaßnahmen eingegangen. Für die Entwicklung des Ostdeutschen Rosengartens wurden zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, die im Spannungsfeld liegen, sowohl einen praxistauglichen Weg zu finden als auch den authentischen Charakter des Denkmals in die Zukunft zu tragen.

Konkrete Ergebnisse sind zudem die Aktualisierung des Bestandsplans, des Gehölzbestandsplans und des Entwicklungsplans. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen der denkmalpflegerischen Zielstellung gehören z.B. die Wiederanlage des einstigen, baumbestandenen Biergartens, die nicht nur dem Gartendenkmal gerecht wird, sondern auch im Sinne der Klimaanpassung insbesondere des Hitzeschutzes wirkt. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise die Herausarbeitung von ausgewählten Sichtbeziehungen, Gehölzverjüngungen oder Maßnahmen zur genaueren Informationsvermittlung über historisch interessante, bauliche und gärtnerische Bereiche und Objekte des Gartendenkmals.


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