Renaturierung des Schlossteiches
Chemnitz
Der Schlossteich Chemnitz wurde von Mönchen des Chemnitzer Klosters als Fischteich angelegt. Diese Funktion erfüllt er als Karpfenzuchtgewässer noch heute.
Darüber hinaus ist er mit seinen uferbegleitenden Gartenanlagen heute eine wichtige innerstädtische Grünanlage und dient als Gondelgewässer.
In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Teichufer mit einer Böschungsneigung von 1:2 mit Betonplatten belegt.
Diese Ufer galt es durch eine Abflachung auf Neigungen von 1:3 bis 1:10 und eine Bepflanzung mit Schilf und Stauden in der Flachwasserzone zu renaturieren.
Durch eine zusätzliche Ufermodellierung verlängerte sich die Uferlinie. Es entstand eine neue kleine Insel insbesondere für Vögel. Bereits kurz nach ihrer Fertigstellung hatten zahlreiche Arten sie als Brutstätte und Rastplatz erobert. Zwei neue Aussichtspunkte wurden mit Gabionenwänden errichtet. Noch vor Beendigung der Bauarbeiten nahmen Wasseramseln die Nischen als Brutquartiere an.
Diese nachhaltige Ufergestaltung trägt seit langem wesentlich zur Attraktivität der Schlossteichanlagen bei.