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Freiraum

Ufermauer am Luxor

Chemnitz

Bereich:
Icon Bereich Freiraum
Projektgröße:
Blatt Blatt Blatt
Groß
Dauer:
4 Jahre

Am Veranstaltungszentrum Luxor entstand eine elegante Uferstützmauer, die sich in das Ensemble und die Umgebung bestens integriert. Das Bauvorhaben befindet sich in der Innenstadt von Chemnitz an der Fabrikstraße/Hartmannstraße. Durch das Sommerhochwasser 2013 sowie durch Wurzeltreiben der am Mauerkopf gelegenen Bäume wurde die Uferstützwand schwer geschädigt und ein Ersatzneubau wurde erforderlich. Geplant wurde eine „Überschnittene Bohrpfahlwand“.

Die Stützwand wurde nach dem sogenannten Pilgerschrittverfahren hergestellt. Bei dieser Ausführung ist der Achsabstand der Pfähle kleiner als der Pfahldurchmesser. Zunächst werden die sogenannten Primärpfähle (jeder zweite Pfahl) gebohrt und unbewehrt betoniert. Um die gleichmäßigen Bohrpfahlabstände einhalten zu können, wird zuerst eine Bohrschablone hergestellt, durch die die Pfähle dann gebohrt werden. Nach dem Abbinden des Betons werden die dazwischen liegenden Sekundärpfähle gebohrt, wobei die Sekundär- in die Primärpfähle einschneiden. Die Sekundärpfähle werden bewehrt ausgeführt. Es handelt sich um 105 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 88 cm. Darauf sitzt ein 1,08 m breiter Kopfbalken. Die Ansichtsfläche der Wand wird zur optischen Anpassung an die umliegenden Uferwände mit einer 20-30 cm starken Verblendung aus Natursteinmauerwerk versehen.

Das ibb erbrachte die Objektplanung des Ingenieurbauwerks, die Tragwerksplanung sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.
 


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