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Freiraum

Stadt am Fluss – Neubau von Rastplätzen entlang der Chemnitz

Chemnitz

Bereich:
Icon Bereich Freiraum
Projektgröße:
Blatt Blatt Blatt
Mittel
Umfang:
3.330 m²
Dauer:
2 Jahre

Für die Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 sollte die Chemnitz als Fluss stärker in das Bewusstsein der Chemnitzer Bürger gebracht und die Begegnung mit dem Wasser gefördert werden. Das ibb war für die Anlage verschiedener Aufenthaltsbereiche entlang des Flusslaufes beauftragt.
Im Nordpark wurden unmittelbar am flachen Ufer Sonnenliegen aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Ein Begehen des Gewässers ist hier bereits möglich. Die Situation wurde durch das Verlegen einiger größerer Steine zum Sitzen im und am Wasser aufgewertet.
Zwischen Müllerstraße und Eckstraße wurde vor mehreren Jahren bereits eine hohe Stützwand an der Chemnitz durch ein geböschtes Ufer ersetzt und dem Fluss somit mehr Raum gegeben. Die Fläche lag brach und wurde bereits durch Bürger genutzt und angeeignet. Im Rahmen der Projekte für die Kulturhauptstadt wurde die Fläche von unserem Planungsbüro aufgewertet.
Es wurde nun ein befestigter Gehweg als fußläufige Verbindung entlang des Gewässers hergestellt. Im Bereich der ehemaligen Brücke Eckstraße wurde die Böschung aufgerissen und ein treppenartiger Abgang zum Gewässer mit großen Steinen hergestellt. Auf der oberen Wiese wurden Bänke, Baumstämme und große Steine zum Sitzen, Spielen und Sonnen aufgestellt. Die Fläche wurde mit blühenden Strauchgehölzen begrünt und mit Großbäumen locker bepflanzt, sodass sich später sonnige und schattige Bereiche abwechseln. Teile der sich anschließenden Eckstraße wurden entsiegelt und in Grünflächen umgewandelt. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Chemnitz die Sanierung der Eckstraße in Auftrag gegeben. Hier wurde die stark verschlissene Pflasterfläche durch eine Decke aus Asphalt ersetzt. Es verbesserte sich damit zugleich der Übergang des ankommenden Chemnitztalradweges auf öffentliche Straßen des Stadtgebietes. Der Anschluss des neu angelegten Fußweges wurde barrierefrei ausgeführt. Die Grünanlage wurde nach der ehemaligen, dort befindlichen, Kleingartenanlage „Helgoland“ benannt.


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